Blog – Neues aus der Tischlerei

Neuer Bürotisch für Kunstentschlossen

Unsere Freunde Eva & Jan von kunstentschlossen waren auf der Suche

nach einem neue Schreibtisch für ihre wachsendes Team. Da lag es auf der Hand, dass Sie uns einen Tag besuchen und den Tisch maßanfertigen. Gerüstbohlen als Basis mit Metallbeinen ergibt immer wieder eine sehr coole Kombination. Nach einem Tag schleifen, leimen und schrauben konnte sich das Ergebniss wirklich sehen lassen. Für den Transport jedoch hätten wir beinahe einen Tieflader benötigt 🙂

 

Neue Tagewerk Werkstatt

Ab Januar 2018 öffnet Dominikus Gehrigk seine Türen für Tagewerk Kurse. Der Tischlermeister Dominikus ist begeistert von Massivholz aus der Region und baut mit großer Leidenschaft einzigartige Möbelstücke. Wir freuen uns sehr, dass Dominikus diese Leidenschaft nun mit anderen Menschen teilt und in seiner traditionsreichen Werkstatt in Bergisch Gladbach im kommenden Jahr Kurse anbietet.

Auch eine tolle Möglichkeit für Tagewerk Teilnehmer, die schon bei uns in Frömern waren, weitere Kurse in einem anderen Format zu buchen.

Dominikus ist nicht nur Tischlermeister sondern auch Form- und Raumgestalter. Kaum einer kennt sich außerdem so gut aus mit regionalem Holz aus dem Bergischen Land, was sich auch in seinen Tischlerkurse widerspiegelt. Herzlich willkommen Dominikus im Tagewerk Team.

Bücher für den Herbst/Geschenk zu Weihnachten

In den Tischlerkursen werden wir immer mal wieder nach guten Buchempfehlungen gefragt. Und da wir Freunde des Lesens und des Verschenken sind, haben wir euch hier einmal ein paar Tipps zusammengesucht.

Im Buch „Mit Holz, Herz und Hand“ erzählt Franz Josef Keilhofer aus seinem Leben und ganz besonders von der Leidenschaft des Drechselns und seiner Liebe zum Holz. Sicherlich kein Buch zum Drechseln lernen aber schön um der tiefen Freude am Holz und handwerklichen Schaffen nachzuspüren.

 

„Der Möbelbau“ ist einer der Klassiker fürs Schreinern und das Bauen von Möbeln mit Handwerkzeugen. Die Basics für jeden der es Ernst meint und Freude an klassischen Verbindungen hat und Tische, Bänke etc. für die Ewigkeit bauen will.

Das „Handbuch Oberfräse“ von Guido Henn haben wir an anderer Stelle schon einmal empfohlen. Gehört in die Bibliothek eines jeden (Hobby-)Tischlers. Die Wundermaschine Oberfräse und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten werden super beschrieben von dem Oberfräsenpapst.

Aus dem gleichen Verlag und vom gleichen Autor das Buch „Handbuch Elektrowerkzeuge“. Nicht ganz so legendär wie dasOberfräsenbuch, aber als Einstieg in die ambitionierte Hobbytischlerei ebenfalls ein sehr zu empfehlendes Buch aus unserer Sicht. Auch vor der Investition in den neuen Maschinenpark zuhause eine gute Lektüre.

Wir sind der festen Überzeugung, dass Kinder Taschenmesser brauchen. Die Kinderaugen, die sich nicht nur über das Geschenk freuen, sondern auch die Verantwortung, die ihnen damit zugetraut wird. Noch schöner wird’s, wenn wir gemeinsam mit den Kids schnitzen und tolle Kunstwerke entstehen lassen. Der Minischreinerkurs für Zuhause zum Selbermachen.

Und in dieser Kategorie darf natürlich „Der Mann und das Holz“ nicht fehlen. Nichts beschreibt schöner die Sehnsucht des Mannes nach Wald, Holz, Kettensägen und Äxten. Schön aufgemacht, leichter Inhalt und ein Buch, das gute Laune macht. Viel Spass beim Verschenken.

 

Und mit dem Buch einfach noch einen Gutschein für einen Tischlerkurs als Weihnachtsgeschenk dazu und die Freude ist perfekt 🙂

Holzschuhmanufaktur

Zurückgekehrt aus dem Urlaub, heute eine kleine Werbeinlage für die Holzschuhmanufaktur Devich im Bregenzer Wald. In vierter Generation werden hier tolle Schuhe aus Holz und Leder hergestellt. Für Holzliebhaber lohnt sich der Bregenzer Wald allemal. Die Natur und die sagenhafte Einbindung von Holz in der Architektur machen einfach Spaß. Und das alte Holz für unsere Regalkurse kommt teilweise auch hierher.

Einfach durch gute Konstruktion und ganz ohne Holzschutz halten Fassaden Jahrzehnte. Im Umgang mit dem Holz können wir hier im Norden da noch einiges lernen.

Spiegel online zu Besuch

Unser Designtisch Kurs hat es in die Schlagzeilen geschafft :-). Benjamin Schulz war bei uns zu Besuch und hat einen sehr schönen Artikel über in seinem Blog gesägt getan geschrieben.  Mehr als 150.000 Menschen haben den Artikel gelesen und wir haben uns sehr über positive Feedback gefreut. Leider schaffen wir es gerade nicht ausreichend Kurse anzubieten und unsere Freude am Holz und am Tischlern mit allen Interessierten zu teilen. Aber es gibt uns die gute Gewissheit, dass wir auf einem guten Weg sind mit unserer Vision, diese Freude zu teilen.

 

 

Werkzeuge: Unsere Werkstatteinrichtung

Hier wollen wir euch einen kleinen Einblick geben in die Werkzeuge mit denen wir gern arbeiten. Wir glauben nicht, dass dies die einzig wahren Maschinen sind und wissen, dass auch andere Hersteller oft tolle Werkzeuge bauen. Dies eher, um euch in Vorbereitung der Kurse einen Überblick zu geben oder als Inspiration falls ihr euch überlegt, eine kleine Werkstatt zuhause einzurichten. Wir verwenden lediglich Maschinen, die auch zuhause eingesetzt werden können.

Taukreissägen:

Für lange und akkurate Schnitte verwenden wir Tauchkreissägen mit Führungsschienen. Aus unserer Sicht sind diese Sägen echte Allroundgenies und deutlich sicherer als Tischkreissägen, da – wie der Name schon sagt – das Sägeblatt ins Holz eintaucht und dann auch wieder in die Schutzhülle zurück geht. Mit Führungsschienen unterschiedlicher Länge können wir problemlos Schnitte bis zu 2 m ausführen. Dazu verbinden wir meist zwei Führungsschienen. Wir haben bei uns zwei Modelle im Einsatz:

Kapp- und Gehrungssäge:

Die Kapp- und Gehrungssäge ist für das Kappen von Brettern unerlässlich. Neben der Tauchkreissägen ist sie bei uns das wichtigste Werkzeuge, das wir sehr zu schätzen gelernt haben. Unsere Säge hat nicht nur einen kompletten Saunabau hinter sich, den Bau einer 10m langen und 4m hohen Holzwand, sondern hat sich auch schon in den vielen Tischlerkursen sehr bewährt. Wir haben einen Vorgänger dieser Säge im Einsatz.

Standbohrmaschine:

Bosch PBD 40

Wenn es akkurat werden soll, kommen wir um die Standbohrmaschine oder aber einen Bohrstände für Bohrmaschinen nicht herum. Da wir diese nicht allzu oft gebrauchen, haben wir uns für eine grüne Bosch Maschine entschieden und sind ganz zufrieden. Manchmal spinnt die Tiefenmessung, aber auch wir haben mal schlechte Tage und sind der Maschine daher nicht nachtragend. 🙂 Wichtig beim Bohren immer noch ein weiteres Stück Holz unter das zu bearbeitende Stück legen, damit es nicht „ausfranst“. Dann kann nicht mehr schiefgehen.

Akkuschrauber:

Ohne vernünftige Akkuschrauber geht selbstredend nichts in der Werkstatt. Und auch hier gibt es einige tolle Schrauber im Markt und bei den namhaften Marken macht man sicherlich nichts verkehrt. Wir haben uns auch hier für Bosch entschieden und arbeiten sehr gern mit der kleinen 10,8 V Ausführung. Die liegt gut in der Hand und leistet treue Dienste bis Schraubenlängen von ca. 8 cm in Weichholz. Dann wird es schwieriger und z.B. die 18 V Variante von Makita muss herhalten.

Oberfräse:

Hier sei an erster Stelle auf das tolle Buch von Guido Henn „Handbuch Oberfräse“ hingewiesen. Es erklärt toll die unfassbar vielen Anwendungsmöglichkeiten der Oberfräse. Wir haben ebenfalls den empfohlenen Frästisch und die Frässchablone gebaut, die uns hilft z.B. bei den Designtisch Kursen, eine tolle Verzinkung hinzubekommen, wenn dies gewünscht ist.

Bosch POF 1400 ACE

Bosch GKF 600 Kantenfräse

Exzenterschleifer:

Bosch GEX 125-150 AVE

Die schöne Oberfläche setzt natürlich intensives Schleifen von Hand und mit Maschine voraus. Wir arbeiten hier mit Exzenterschleifern, weil sie sehr gleichmäßig das Holz abtragen und auch hier die Verletzungsgefahr und die Gefahr des „Macken rein schmirgeln“ geringer ist als zum Beispiel bei Bandschleifern. Wir haben uns auch hier für Bosch entschieden und sind sehr zufrieden mit der kleinen Einschränkung, dass die Schleifteller sich losdrehen und dies nicht ganz ungefährlich ist, sollten sie durch die Werkstatt fliegen. Bislang ist aber alles gut gegangen.

Staubsauger:

Bosch Sauger Gas 26 L

und auch wenn wir keine professionelle Tischlerei sind mit großen Sauganlagen, sind Staubsauger natürlich elementar. Beim Schleifen und Sägen vergessen wir die Sauger ganz gern mal und merken das dann sehr schnell in den Klamotten, aber auch abends beim Naseputzen. Die guten Staubsauger haben die praktische Funktion, dass sie sich automatisch anschalten, wenn das Werkzeug angeht – vorausgesetzt, das Werkzeug ist im Staubsauger eingestöpselt.

Stichsäge:

Die Stichsäge kommt immer dann zum Einsatz, wenn es kleiner und runder wird und somit Tauchkreissäge oder Kapp- und Gehrungssäge nicht mehr weiterhelfen. Genaues Arbeiten mit der Stichsäge ist immer wieder eine Herausforderung insbesondere bei dickerem Holz, da das Sägeblatt sich schnell gern einmal leicht biegt, wenn wir nicht ganz akkurat arbeiten. Je nach Schnitt gibt es sehr unterschiedliche Sägeblätter. Sehr dünne für kleine runde Schnitte und dickere, wenn es doch eher gerade werden soll. Wir haben zwei Stichsägen im Einsatz. Wir arbeiten gern mit der kleinen Bosch Akku Version, die jedoch recht schnell an ihre Grenzen stößt und nicht ganz ungefährlich ist, weil schnell vergessen ist, dass die Säge eben ohne Stecker funktioniert und entsprechend angehen kann, wenn man den Akku beim Sägeblattwechseln o.ä. nicht rausnimmt.

Bosch GST 10,8 V

Bosch GST 150 CE

Flachdübelfräse:

Die Flachdübelfräse eignet sich hervorragend, um sich als „Tischlerexperte“ zu positionieren. 🙂 Beiläufig die Flachdübelfräse erwähnt, macht dies erfahrungsgemäß Eindruck. Flachdübel sind eine große Hilfe bei dem Verbinden von Hölzern. Im Gegensatz zu Runddübeln verzeihen sie leichte Ungenauigkeiten und sind damit die perfekte Verbindungsmöglichkeit insbesondere über Eck. Wir haben sowohl eine dewalt als auch eine Makita Fräse und sind mit beiden sehr zufrieden.

Makita PJ 7000 Nutfräse

DeWalt DW682K Lamellendübelfräse

Dies als kleine erste Übersicht unserer wesentlichen Maschinen. Neuerdings haben wir auch einen kleinen Abricht- und Dickenhobel von Scheppach in der Werkstatt und auch eine kleine Drechselbank. In Kürze dann ein paar Infos zu unseren Handwerkzeugen und anderen nützlichen Dingen, über die wir uns im Werkstattalltag freuen.

Schuhputzkiste aus Akazienholz

Aus einer Akazien Leimholzplatte haben wir einmal eine Schuhputzkiste gebaut

Material & Werkzeug:

  • Leimholzplatte Akazienholz (40cm x 80 cm)
  • Weißleim (z.B. Ponal)
  • Tauchkreissäge
  • Kappsäge (optional)
  • Zollstock
  • Schmiege
  • Bleistift

Einzeichnen und Sägen:

Grundsätzlich benötigen wir 6 Teile. Die beiden Längsseitenteil, die „Vor Kopf“
Seitenteile, den B
oden und die Griff. Die Maße wie auch den Winkel der „Vor Kopf“ Seitenteile kann variiert werden je nach Größe eures Schrankes wo ihr die Kiste aufbewahren wollt.

Wie immer gilt es Innen- und Außenmaß zu beachten. Dann kann gesägt werden sowohl mit der Tauchkreissäge und einer Führungsschiene als auch der Kappsäge. Selbstverständlich geht das Ganze auch mit einer scharfen Handsäge.

Vor dem nächsten Schritt des Verleimens haben wir schon einmal ein wenig geschliffen und die Kanten gebrochen, da wir später schwieriger in die Ecken der Kiste kommen.

Verleimen der Schuhputzkiste

Nun geht es an das Verleimen. Wir arbeiten hier sehr gern mit dem bekannten Ponal und sogenannten Leimboys. Dies sind Plastikgefäße für den Leim, sodass wir einfach mit Pinseln den Leim gleichmäßig und ganzflächig verteilen können. Die Leimzwingen solltet ihr selbstverständlich schon bereit liegen haben (wir vergessen das ganz gerne). Nun Druck auf alle Leimstellen, Bier öffnen und abwarten. Nun noch ein Bier öffnen und dann am besten ins Bett gehen und über Nacht voll austrocknen lassen.

Schleifen und Ölen

Wir haben mit 240er Körnung geschliffen und verwenden dann gern Hartwachsöl für den schönen Glanz und den Schutz unseres neuen Accessoires in der Wohnung. Mögliche Leimreste könnt ihr vorher abkratzen mit einem Leimkratzer oder einfach vorsichtig mit einem Messer. Als Trick könnt ihr auch schon die Bretter neben den Leimfugen vorab verleimen. So lässt sich später der ausgetrocknete Leim ganz leicht lösen.

Verwendung deiner Wahl

 

 

 

 

 

 

 

Wir können uns noch nicht abschließend entscheiden, aber die Kiste hilft auch beim Getränke holen aus dem Keller und das schöne Akazienholz macht einfach Freude. Also dann frohes Schuhe putzen oder auch Getränke holen. Ach ja, wenn ihr eine solche Kiste auch wollt und einen Grund, uns einmal zu Besuchen, wäre doch vielleicht die „Offen Werkstatt“ etwas für euch.

 

 

Eichentisch bauen

Wimg_8883-bearbeitetir haben mal wieder einen Eichentisch gebaut. Diesmal sind wir mit sägerauhen unbesäumten Eichenbohlen gestartet. Natürlich ersparen wir uns viel Zeit, wenn wir die Eichenbohlen schon gehobelt gekauft hätten, aber wir lieben die Herausforderung 🙂 und wollen Tische bauen mit Werkzeugen, die in einer Hobbywerkstatt vorhanden sind. Wichtig ist natürlich, dass das Holz gut getrocknet und damit bereit für die Verarbeitung ist.

Bretter sägen

Nun hieß es also mit Handmaschinen img_8902-bearbeitetaus den Bohlen einen Eichentisch zu bauen. Dazu haben mussten nun die Tauchkreissägen mit Führungsschienen herhalten und bei 5 cm dicken Bohlen ganz schön kämpfen. Wir haben die Eiche in 14 cm breite Bretter gesägt. Sauber angezeichnet und mit den Führungsschienen geht dies sehr akkurat und ersetzt damit ausreichend gut die Formatkreissäge. Wir nutzen dabei sehr gern unsere Dewalt Säge bzw. unsere neueste Anschaffung von Bosch PT.

Verleimen

img_8937-bearbeitetNun ging es an das Verleimen. Ohne Abrichthobel ist einmal mehr ein wenig Puzzleorbeit gefragt, um die Bohlen richtig aneinander zu bekommen. Außerdem haben wir versucht bestmöglich die Verleimregeln zu beachten also Splintholz mit Sprintholz und Kernholz mit Kernholz und die dann jeweils noch versetzt. Dann mussten unsere Leimboys herhalten und mit Pinseln haben wir beidseitig Weißleim aufgetragen (wir verwenden Ponal). Anschließend kann es gar nicht genug Zwingen gimg_8944-bearbeiteteben. Mit Zulagen (kleinen Holzstücken zwischen Zwinge und zukünftigen Tisch) und den Zwingen werden nun die Bohlen aneinander gepresst. Da es in der Tischlerei recht kalt war, dauert das Trocknen länger als gedacht und erst nach 4 Stunden haben wir uns getraut die Zwingen zu lösen.

 

Hobeln und Schleifen

Nun gings ums Hobel und Schleifen. Wir haben dazu einen elektrischen Handhobel verwendet. Zugegebenermaßen nicht so schön, wie die guten alten Handhobel, aber doch eine Zeitersparnis. Anschließend und viele Hobelspäne später haben wir dann angefangen mit dem Schleifen bis zu einer Körnung von 240.

Gratleiste

Für die Stabilität des Tisches ist eine Gratleiste sehr hilfreich. img_8973Diese stabilisiert den Tisch in der Form, dass die Tischplatte sich nicht verziehen aber gleichzeitig das Holz arbeiten kann. Die ganz feine Art ist eine „eingenutete“ Gratleiste. Hierfür fehlte uns aber die Zeit. Daher haben wir uns für eine geschraubte Gratleiste entschieden. Ein ganz gutes Video über diese Art der Gratulierten findet ihr hier. Wir wir haben keine Langlochbohrung vorgenommen, sondern einfach die Löcher deutlich größer gebohrt als die Schrauben und mit Unterlegscheiben gearbeitet.

Tischplatte fertig, hurra

img_9002-bearbeitetNach 11 Stunden Arbeit ist die Platte nun tatsächlich fertig. Als Beine haben wir und für sehr einfache Stahlbeine entschieden wie z.B. die hier. Die Kombination aus rustikaler Eiche und dem Stahl gefällt uns einfach gut. Und nun gilt es noch die Tischplatte zu ölen. Wir haben diesmal ein Hartwachsöl genommen, weil es uns sowohl von Farbe als auch von der Verarbeitung zusagt. Genauso geht natürlich auch z.B. Leinölfirnis (beachtet hier die Gefahr der Selbstentzündung der Tücher). Jedes Mal wieder einfach ein tolles Gefühl, wenn die Maserung des Holzes richtig in Erscheinung tritt. Nun muss der Tisch nur noch ins Wonzimmer transportiert werden.

Und hier das Endergebnis im Wohnzimmer

 

Unsere Tischlerkurse – wie alles begann

Hier eine kurze Geschichte warum wir Tagewerk gegründet haben und wie alles begann.

Die Wickelkommode – der Start

Alles begann mit der angekündigten Geburt der Tochter eines guten Freundes. Aus einer Laune heraus kündigte Dietrich an, die Wickelkommode selbst zu bauen. Mit nur einer Handkreissäge ausgestattet, entstand eine ehrlicherweise schiefe Wickelkommode aber mit sehr viel Herzblut. Im Laufe dieser Wochen des Bauens, merkten sowohl Dietrich als auch der Freund, wie viel Freude das Tischlern machen kann als Ergänzung zum Büroalltag. Die Idee von Tagewerk war geboren – Tischlerkurse für Menschen, die gern handwerklich arbeiten wollen und das Ergebnis ihrer Arbeit am Ende des Tages anfassen und sehen wollen. Von Anfang an waren bewusst auch Teams aus Unternehmen eingeladen für besonderes Teambuilding weit weg vom normalen Büroalltag

Tischlerkurse im alten Kornspeicher – der Ausbau

Die Idee der Tischlerkurse war geboren. Zum Glück ergab es sich, dass auf Hof Sümmermann noch der alte Kornspeicher frei war. Nun ging es los mit dem Umbau. Schon früh kam Jan als Zimmermannmeister dazu und konnte den Ausbau der alten Speichers begleiten. Der gesamte Speicher musste verstärkt abgestützt und die Fassade neu gemacht werden. Umso schöner war es, dass Jan, der bis heute die Schreinerkurse leitet von Anfang an dabei war. Der Umbau dauerte ein gutes halbes Jahr mit allen Höhen und Tiefen und toller Unterstützung von Freunden und Familie. Im Juni 2015 ging es dann los.

Designtisch & Bauholz – das Tischlerkurs Angebot

Nun stellt sich die Frage nach dem richtige Kursangebot. Joachim war von Anfang an der kreative Kopf, der sich neue Formate einfallen ließ. Zielsetzung der Handwerkskurse war einen schönen Tag in netter Gemeinschaft zu haben, Werkzeuge kennen zu lernen, Trick zu lernen und am Ende des Tages ein schickes Möbelstück mit nach Hause zu nehmen. Joachim entwickelte unsere Kursklassier Designtisch und Bauholz. Wir haben viel ausprobiert und vieles auch wieder verworfen. Das Ergebnis sind nun ausgebuchte Kurse und fröhliche Gesichter immer wieder.

Aller Anfang ist schwer – Werbung für unsere Schreinerkurse in NRW

Die Tischlerei war fertig, die Freunde waren begeistert und nun hieß es die Werbetrommel fzu rühren. Nach und nach fanden mehr Menschen den Weg zu uns, die unsere Begeisterung für Holz und selber machen teilen. Auch spiegel online fand den Weg zu uns. Benjamin verbrachte gleich zwei Tage bei uns und schrieb zwei tolle Artikel, die uns deutschlandweit bekannt machten. Schreinerkurse in NRW und darüber hinaus, wurden den Leuten immer mehr ein Begriff und unser Tagewerk Team freut sich jetzt über aller Handwerkerinnen und Handwerker, die sich anmelden oder den Kurs als Geburtstagsgeschenk oder Weihnachtsgeschenk bekommen haben.

Gutscheine als Geschenk zum Geburtstag oder als Weihnachtsgeschenk

Die Idee der Gutscheine für die Tischlerkurse entstand im Laufe des ersten Jahres. Immer mehr Interessierte meldeten sich mit der Frage, ob sie die Kurse auch verschenken könnten, da ihr Mann oder Frau so gern einmal handwerklich mit Holz arbeiten wollten und daher sich einmal am Tischlern versuchen wollten. Heute ist es so, dass nahezu jeder zweite Schreinerkurs ein Geschenk zum Geburtstag oder Weihnachte ist.

 

 

 

 

 

 

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