Freude am Sein

Bücher für den Herbst/Geschenk zu Weihnachten

In den Tischlerkursen werden wir immer mal wieder nach guten Buchempfehlungen gefragt. Und da wir Freunde des Lesens und des Verschenken sind, haben wir euch hier einmal ein paar Tipps zusammengesucht.

Im Buch „Mit Holz, Herz und Hand“ erzählt Franz Josef Keilhofer aus seinem Leben und ganz besonders von der Leidenschaft des Drechselns und seiner Liebe zum Holz. Sicherlich kein Buch zum Drechseln lernen aber schön um der tiefen Freude am Holz und handwerklichen Schaffen nachzuspüren.

 

„Der Möbelbau“ ist einer der Klassiker fürs Schreinern und das Bauen von Möbeln mit Handwerkzeugen. Die Basics für jeden der es Ernst meint und Freude an klassischen Verbindungen hat und Tische, Bänke etc. für die Ewigkeit bauen will.

Das „Handbuch Oberfräse“ von Guido Henn haben wir an anderer Stelle schon einmal empfohlen. Gehört in die Bibliothek eines jeden (Hobby-)Tischlers. Die Wundermaschine Oberfräse und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten werden super beschrieben von dem Oberfräsenpapst.

Aus dem gleichen Verlag und vom gleichen Autor das Buch „Handbuch Elektrowerkzeuge“. Nicht ganz so legendär wie dasOberfräsenbuch, aber als Einstieg in die ambitionierte Hobbytischlerei ebenfalls ein sehr zu empfehlendes Buch aus unserer Sicht. Auch vor der Investition in den neuen Maschinenpark zuhause eine gute Lektüre.

Wir sind der festen Überzeugung, dass Kinder Taschenmesser brauchen. Die Kinderaugen, die sich nicht nur über das Geschenk freuen, sondern auch die Verantwortung, die ihnen damit zugetraut wird. Noch schöner wird’s, wenn wir gemeinsam mit den Kids schnitzen und tolle Kunstwerke entstehen lassen. Der Minischreinerkurs für Zuhause zum Selbermachen.

Und in dieser Kategorie darf natürlich „Der Mann und das Holz“ nicht fehlen. Nichts beschreibt schöner die Sehnsucht des Mannes nach Wald, Holz, Kettensägen und Äxten. Schön aufgemacht, leichter Inhalt und ein Buch, das gute Laune macht. Viel Spass beim Verschenken.

 

Und mit dem Buch einfach noch einen Gutschein für einen Tischlerkurs als Weihnachtsgeschenk dazu und die Freude ist perfekt 🙂

Holzschuhmanufaktur

Zurückgekehrt aus dem Urlaub, heute eine kleine Werbeinlage für die Holzschuhmanufaktur Devich im Bregenzer Wald. In vierter Generation werden hier tolle Schuhe aus Holz und Leder hergestellt. Für Holzliebhaber lohnt sich der Bregenzer Wald allemal. Die Natur und die sagenhafte Einbindung von Holz in der Architektur machen einfach Spaß. Und das alte Holz für unsere Regalkurse kommt teilweise auch hierher.

Einfach durch gute Konstruktion und ganz ohne Holzschutz halten Fassaden Jahrzehnte. Im Umgang mit dem Holz können wir hier im Norden da noch einiges lernen.

Schuhputzkiste aus Akazienholz

Aus einer Akazien Leimholzplatte haben wir einmal eine Schuhputzkiste gebaut

Material & Werkzeug:

  • Leimholzplatte Akazienholz (40cm x 80 cm)
  • Weißleim (z.B. Ponal)
  • Tauchkreissäge
  • Kappsäge (optional)
  • Zollstock
  • Schmiege
  • Bleistift

Einzeichnen und Sägen:

Grundsätzlich benötigen wir 6 Teile. Die beiden Längsseitenteil, die „Vor Kopf“
Seitenteile, den B
oden und die Griff. Die Maße wie auch den Winkel der „Vor Kopf“ Seitenteile kann variiert werden je nach Größe eures Schrankes wo ihr die Kiste aufbewahren wollt.

Wie immer gilt es Innen- und Außenmaß zu beachten. Dann kann gesägt werden sowohl mit der Tauchkreissäge und einer Führungsschiene als auch der Kappsäge. Selbstverständlich geht das Ganze auch mit einer scharfen Handsäge.

Vor dem nächsten Schritt des Verleimens haben wir schon einmal ein wenig geschliffen und die Kanten gebrochen, da wir später schwieriger in die Ecken der Kiste kommen.

Verleimen der Schuhputzkiste

Nun geht es an das Verleimen. Wir arbeiten hier sehr gern mit dem bekannten Ponal und sogenannten Leimboys. Dies sind Plastikgefäße für den Leim, sodass wir einfach mit Pinseln den Leim gleichmäßig und ganzflächig verteilen können. Die Leimzwingen solltet ihr selbstverständlich schon bereit liegen haben (wir vergessen das ganz gerne). Nun Druck auf alle Leimstellen, Bier öffnen und abwarten. Nun noch ein Bier öffnen und dann am besten ins Bett gehen und über Nacht voll austrocknen lassen.

Schleifen und Ölen

Wir haben mit 240er Körnung geschliffen und verwenden dann gern Hartwachsöl für den schönen Glanz und den Schutz unseres neuen Accessoires in der Wohnung. Mögliche Leimreste könnt ihr vorher abkratzen mit einem Leimkratzer oder einfach vorsichtig mit einem Messer. Als Trick könnt ihr auch schon die Bretter neben den Leimfugen vorab verleimen. So lässt sich später der ausgetrocknete Leim ganz leicht lösen.

Verwendung deiner Wahl

 

 

 

 

 

 

 

Wir können uns noch nicht abschließend entscheiden, aber die Kiste hilft auch beim Getränke holen aus dem Keller und das schöne Akazienholz macht einfach Freude. Also dann frohes Schuhe putzen oder auch Getränke holen. Ach ja, wenn ihr eine solche Kiste auch wollt und einen Grund, uns einmal zu Besuchen, wäre doch vielleicht die „Offen Werkstatt“ etwas für euch.

 

 

Tischlerkurs der besonderen Art – Unser Hühnerstall

Es hat einige Zeit gedauert, aber nun ist er fertig unser Hühnerstall. 8 Hühner werden hier ein wundervolles Leben haben und uns hoffentlich reichlich mit Eiern versorgen. Die Karre war in den 60er Jahren schon einmal Hühnerstall von Oma Elsbeth und wir haben nur den Aufbau erneuert. Damals fanden 50 Hühner Platz auf der gleichen Fläche, manches ändert sich eben über die Zeit. Für Tipps und Tricks rund um den Hühnerstallbau kommt gern auf uns zu.

Schweizer Messer Giant – Ein Muss für jeden Haushalt

Immer wieder eine Freude in kalten Wintermonaten – die Rezensionen zu diesem Männer mordenden Schweizer Taschenmesser. Nur ein Beispiel:

„Grundsätzlich bin ich mit den Funktionen des Wenger Giant sehr zu zufrieden. Allerdings scheinen mir die Produktionsstandards etwas mangelhaft zu sein. So habe ich zwischen den Funktionen #721 (Abrissbirne) und #722 (Skisprungschanze) zufällig einen Schweizer Ingenieur (Herr Ing. Meier) gefunden. Dieser ist anscheinend bei der Montage des Wenger Giant vergessen und eingeschlossen worden. Neulich beim Ausklappen der Abrissbirne (wir reissen mit dem Wenger derzeit eine alte Lagerhalle ab -> funktioniert 1a, das Wenger macht alles platt 🙂 ) schallte mir plötzlich ein „Grüezi“ entgegen. Ich habe mit dem schwenkbaren Fluchtlichtmasten (#433) gleich mal den Zwischenraum ausgeleuchtet und tief unten den winkenden Herrn Ing. Meier entdeckt. Mithilfe des Lastenzugs (#1011) konnte ich Herrn Ing. Meier zwar problemlos bergen aber der gute Mann war doch sichtlich erschöpft und leicht unterkühlt. Also ab in die Infrarot-Kabine (#73) mit ihm und erstmal wieder aufwärmen. Nach einem leckeren Käsefondue (#973) und einem frischen Glas Wasser von der haus- bzw. messereigenen Bergquelle (#244) war er dann wieder bei Kräften. Die Geschichte ist zwar zum Glück nochmal glimpflich ausgegangen aber ärgerlich ist es trotzdem und sollte bei einem Qualitätsprodukt wie dem Wenger Giant eigentlich nicht passieren. Dafür gibt’s von mir und Herrn Ing. Meier einen Punkt Abzug.
PS: Herr Ing. Meier und ich werden sicherheitshalber mit dem Radar (#768) nochmal alle Zwischenräume absuchen, nicht dass hier noch weitere Personen eingeschlossen sind. Ich möchte allen anderen Besitzern des Wenger Giant ans Herz legen, das gleiche zu tun. Denn eines muss einem klar sein, mit einem mächtigen Werkzeug wie dem Wenger Giant geht auch viel Verantwortung einher!“