Möbelbau

Internationaler Tag des Waldes & Welttag des Holzes

Wir Holz und deswegen ist dieser Tag besonders für uns: Heute (21.3.) ist der „Welttag des Holzes“ und der „Internationale Tag des Waldes“.

Holz ist so vielseitig und wandelbar, und ein ganz besonderes Material. In unseren Kursen wollen wir euch die ganze Vielfalt zeigen.

Holz mit Geschichte

Inspiration trifft Holz

Altholz und Bauholz haben schon eine ganzes Leben hinter sich und in den Kursen haucht ihr ihnen ein neues Leben ein. Das besondere daran ist nicht nur das alte Holz, sondern auch die Geschichte dahinter und die Oberfläche, die diese Geschichte erzählt: Holz aus einer Scheune, in der viele Jahrzehnte lang gearbeitet wurde, steht nun bei euch zuhause.

Im künstlerischen Inspiration-trifft-Holz-Kurs wählt ihr das Holz aus, das euch für ein künstlerisches Objekt anspricht. Wenn es bearbeitet ist, und vielleicht mit Farb- oder Spachteltechniken gestaltet wurde, ist eine solche Steele ein echter Hingucker in eurem Zuhause.

Holz zum Wohnen

Designtisch passend zum Boden

Der Designtisch wird aus verschiedenen Holzarten gebaut – Fichte, Birke, Ahorn oder auch Bambus (das ja eigentlich gar kein Holz ist). Das Holz hat eine unterschiedliche Farbe und Maserung. Ihr könnt es passend zu eurer Einrichtung oder zum Bodenbelag auswählen, so dass der Tisch sich ganz harmonisch in euer Zuhause einfügt. Auch durch die Wahl von Lack, Öl oder Wachs als Oberflächenbehandlung gebt ihr dem Holz noch einmal eine andere Farbe und Tiefe.

Der Adirondack-Gartensessel muss einiges leisten und tragfähig sein. Dafür nehmen wir unbehandeltes Lärchenholz. Lärche ist sehr stabil und hat einen hohen Harzanteil. Draußen wirkt der wie ein natürliches Mittel gegen Insektenbefall. Für den Einsatz im Freien und damit auch der ein oder andere Sommerregen dem Stuhl nichts ausmacht, kann die Oberfläche regelmäßig behandelt werden. Aber auch ohne Behandlung und bei richtiger Pflege hat man viele Jahre etwas vom Gartenstuhl.

Für das Küchenbrett und die Cajon werden feine Materialien gewählt, die sehr genau und präzise zugeschnitten und aufeinander abgestimmt werden. Die Kombination aus verschiedenen Holzarten und deren Eigenschaften machen diese Projekte so besonders.

Holz mit Überraschung

Wildgewachsenes Holz birgt Überraschungen

Freunde von unverwechselbaren, individuellen Möbeln sind im Wildwuchs-Kurs richtig: Obstbaumholz von regionalen Streuobstwiesen oder Holz von „Sturmbäumen“ wird dort verwendet. Im Kurs beginnt man morgens mit einem unbehandelten Brett von Apfel-, Walnuss- oder Zwetschgenbaum (wusstet ihr, dass Zwetschgenbaumholz tatsächlich lila wird, wenn es frisch gesägt ist?), inklusive Rinde und Holzwurm-Loch. Im Laufe des Tages hobelt und schleift ihr euch euren Tisch zurecht und entdeckt dabei Canjons oder phantasievolle Astlöcher. Gespachtelt, geölt und mit Metallfüßen versehen, habt ihr am Abend einen 100% individuellen Tisch gebaut. Ihr könnt euch sicher sein, dass kein Tisch dem anderen gleicht.

Wickelkommode

Der Ursprung von Tagewerk war die Idee für Freunde eine Wickelkommode zu bauen. Mit Jan und Dietrich gibt es nun zwei (werdende) Väter im Tagewerk Team. Es war also unumgänglich, dass Babak neben den Tischlerkursen sicher der Mission Wickelkommode hingab. Ein durchaus emotionales Projekt, da es ja nicht irgendein Möbelstück ist. Lange wurde überlegt welche Holzarten, welche Größe etc. Pinterest war mal wieder ein treuer Freund und Helfer. Schlussendlich haben wir uns für Nussholz und Multiplex Platten entschieden und Babak konnte starten.

Die Multiplexplatten für die Schubladen

und die große Nussbaumleimholzplatte wurde vorsichtig aufgesägt und erste Teile für die tragenden Elemente verleimt

Nachdem die große Multiplexplatte und die Nussbaumleimholzplatte aufgesägt waren, konnte es nun an die Konstruktion gehen.

Der Korpus nimmt Formen an

Rückwand und Platte sind eingesetzt.

Nun kamen die Schubladen dran, die erfahrungsgemäß das Kniffligste sind, da hier absolute Genauigkeit gefordert ist. Babak hat viel Fingerspitzengefühl bewiesen.

Babak hat gezaubert…

… und die Schubladen gehen sehr easy auf und zu

Nun haben wir geschliffen, gemalt und geschleppt und noch Lederriemen an die Schubladen geschraubt. Nun freut sich die Kommode eine tragende Rolle in der neuen Kleinfamilie zu spielen.

Hier steht sie nun in voller Pracht

und wir erfreuen uns am Tagewerk

Nicht ganz günstig das gute Stück und leider nicht an einem Tag im Tischlerkurs zu schaffen, aber hoffentlich für viele Jahre und Generationen.

 

Spiegel online zu Besuch

Unser Designtisch Kurs hat es in die Schlagzeilen geschafft :-). Benjamin Schulz war bei uns zu Besuch und hat einen sehr schönen Artikel über in seinem Blog gesägt getan geschrieben.  Mehr als 150.000 Menschen haben den Artikel gelesen und wir haben uns sehr über positive Feedback gefreut. Leider schaffen wir es gerade nicht ausreichend Kurse anzubieten und unsere Freude am Holz und am Tischlern mit allen Interessierten zu teilen. Aber es gibt uns die gute Gewissheit, dass wir auf einem guten Weg sind mit unserer Vision, diese Freude zu teilen.

 

 

Schuhputzkiste aus Akazienholz

Aus einer Akazien Leimholzplatte haben wir einmal eine Schuhputzkiste gebaut

Material & Werkzeug:

  • Leimholzplatte Akazienholz (40cm x 80 cm)
  • Weißleim (z.B. Ponal)
  • Tauchkreissäge
  • Kappsäge (optional)
  • Zollstock
  • Schmiege
  • Bleistift

Einzeichnen und Sägen:

Grundsätzlich benötigen wir 6 Teile. Die beiden Längsseitenteil, die „Vor Kopf“
Seitenteile, den B
oden und die Griff. Die Maße wie auch den Winkel der „Vor Kopf“ Seitenteile kann variiert werden je nach Größe eures Schrankes wo ihr die Kiste aufbewahren wollt.

Wie immer gilt es Innen- und Außenmaß zu beachten. Dann kann gesägt werden sowohl mit der Tauchkreissäge und einer Führungsschiene als auch der Kappsäge. Selbstverständlich geht das Ganze auch mit einer scharfen Handsäge.

Vor dem nächsten Schritt des Verleimens haben wir schon einmal ein wenig geschliffen und die Kanten gebrochen, da wir später schwieriger in die Ecken der Kiste kommen.

Verleimen der Schuhputzkiste

Nun geht es an das Verleimen. Wir arbeiten hier sehr gern mit dem bekannten Ponal und sogenannten Leimboys. Dies sind Plastikgefäße für den Leim, sodass wir einfach mit Pinseln den Leim gleichmäßig und ganzflächig verteilen können. Die Leimzwingen solltet ihr selbstverständlich schon bereit liegen haben (wir vergessen das ganz gerne). Nun Druck auf alle Leimstellen, Bier öffnen und abwarten. Nun noch ein Bier öffnen und dann am besten ins Bett gehen und über Nacht voll austrocknen lassen.

Schleifen und Ölen

Wir haben mit 240er Körnung geschliffen und verwenden dann gern Hartwachsöl für den schönen Glanz und den Schutz unseres neuen Accessoires in der Wohnung. Mögliche Leimreste könnt ihr vorher abkratzen mit einem Leimkratzer oder einfach vorsichtig mit einem Messer. Als Trick könnt ihr auch schon die Bretter neben den Leimfugen vorab verleimen. So lässt sich später der ausgetrocknete Leim ganz leicht lösen.

Verwendung deiner Wahl

 

 

 

 

 

 

 

Wir können uns noch nicht abschließend entscheiden, aber die Kiste hilft auch beim Getränke holen aus dem Keller und das schöne Akazienholz macht einfach Freude. Also dann frohes Schuhe putzen oder auch Getränke holen. Ach ja, wenn ihr eine solche Kiste auch wollt und einen Grund, uns einmal zu Besuchen, wäre doch vielleicht die „Offen Werkstatt“ etwas für euch.

 

 

Eichentisch bauen

Wimg_8883-bearbeitetir haben mal wieder einen Eichentisch gebaut. Diesmal sind wir mit sägerauhen unbesäumten Eichenbohlen gestartet. Natürlich ersparen wir uns viel Zeit, wenn wir die Eichenbohlen schon gehobelt gekauft hätten, aber wir lieben die Herausforderung 🙂 und wollen Tische bauen mit Werkzeugen, die in einer Hobbywerkstatt vorhanden sind. Wichtig ist natürlich, dass das Holz gut getrocknet und damit bereit für die Verarbeitung ist.

Bretter sägen

Nun hieß es also mit Handmaschinen img_8902-bearbeitetaus den Bohlen einen Eichentisch zu bauen. Dazu haben mussten nun die Tauchkreissägen mit Führungsschienen herhalten und bei 5 cm dicken Bohlen ganz schön kämpfen. Wir haben die Eiche in 14 cm breite Bretter gesägt. Sauber angezeichnet und mit den Führungsschienen geht dies sehr akkurat und ersetzt damit ausreichend gut die Formatkreissäge. Wir nutzen dabei sehr gern unsere Dewalt Säge bzw. unsere neueste Anschaffung von Bosch PT.

Verleimen

img_8937-bearbeitetNun ging es an das Verleimen. Ohne Abrichthobel ist einmal mehr ein wenig Puzzleorbeit gefragt, um die Bohlen richtig aneinander zu bekommen. Außerdem haben wir versucht bestmöglich die Verleimregeln zu beachten also Splintholz mit Sprintholz und Kernholz mit Kernholz und die dann jeweils noch versetzt. Dann mussten unsere Leimboys herhalten und mit Pinseln haben wir beidseitig Weißleim aufgetragen (wir verwenden Ponal). Anschließend kann es gar nicht genug Zwingen gimg_8944-bearbeiteteben. Mit Zulagen (kleinen Holzstücken zwischen Zwinge und zukünftigen Tisch) und den Zwingen werden nun die Bohlen aneinander gepresst. Da es in der Tischlerei recht kalt war, dauert das Trocknen länger als gedacht und erst nach 4 Stunden haben wir uns getraut die Zwingen zu lösen.

 

Hobeln und Schleifen

Nun gings ums Hobel und Schleifen. Wir haben dazu einen elektrischen Handhobel verwendet. Zugegebenermaßen nicht so schön, wie die guten alten Handhobel, aber doch eine Zeitersparnis. Anschließend und viele Hobelspäne später haben wir dann angefangen mit dem Schleifen bis zu einer Körnung von 240.

Gratleiste

Für die Stabilität des Tisches ist eine Gratleiste sehr hilfreich. img_8973Diese stabilisiert den Tisch in der Form, dass die Tischplatte sich nicht verziehen aber gleichzeitig das Holz arbeiten kann. Die ganz feine Art ist eine „eingenutete“ Gratleiste. Hierfür fehlte uns aber die Zeit. Daher haben wir uns für eine geschraubte Gratleiste entschieden. Ein ganz gutes Video über diese Art der Gratulierten findet ihr hier. Wir wir haben keine Langlochbohrung vorgenommen, sondern einfach die Löcher deutlich größer gebohrt als die Schrauben und mit Unterlegscheiben gearbeitet.

Tischplatte fertig, hurra

img_9002-bearbeitetNach 11 Stunden Arbeit ist die Platte nun tatsächlich fertig. Als Beine haben wir und für sehr einfache Stahlbeine entschieden wie z.B. die hier. Die Kombination aus rustikaler Eiche und dem Stahl gefällt uns einfach gut. Und nun gilt es noch die Tischplatte zu ölen. Wir haben diesmal ein Hartwachsöl genommen, weil es uns sowohl von Farbe als auch von der Verarbeitung zusagt. Genauso geht natürlich auch z.B. Leinölfirnis (beachtet hier die Gefahr der Selbstentzündung der Tücher). Jedes Mal wieder einfach ein tolles Gefühl, wenn die Maserung des Holzes richtig in Erscheinung tritt. Nun muss der Tisch nur noch ins Wonzimmer transportiert werden.

Und hier das Endergebnis im Wohnzimmer

 

Konferenztisch aus alten Gerüstbohlen

Aus alten Gerüstbohlen haben wir mit dem Innogy Innovation Hub einen Konferenztisch gebaut für die neuen Büroräume. Dass ORÖ dann auch gleich noch ein kleines Filmchen gedreht hat, freut uns. Gibt es doch nicht nur einen Einblick in die Arbeit des Innogy Innovation Hub sondern auch von Tagewerk. Wir haben den 4m langen Tisch in zwei Teilen gebaut, um ihn zu transportieren und dort wieder aufzubauen. Und es hat geklappt und nun kann kreativ gearbeitet werden.

Eichentisch mit Eva und Gregor

Wir hatten einen tollen Tag mit Eva und Gregor, die sich für ihr neues Zuhause einen eigenen Eichentisch gebaut haben. 6 Eichenbohlen wurden mit Flachdübeln zusammen geleimt und dann wurde geschmirgelt was das Zeug hält. Die Kanten haben wir mit einer Oberfräse ganz vorsichtig bearbeitet und dann die Stahlbeine angeschraubt. Nun steht lädt der Tisch in Düsseldorf ein zu vielen gemütlichen Abenden.