Ferienkurs für Kinder mit Mama oder Papa

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Mit deiner Mama oder deinem Papa verbringst du einen Sommerferientag bei Dominikus in der Werkstatt. Gemeinsam baut ihr mit seiner Anleitung einen Lautsprecher für ein Smartphone oder Tablet. Durch den zusätzlichen Körper aus Holz wird der Klang verstärkt und Musik ist besser zu hören, ganz ohne Strom. Das Holz dafür kommt aus der Umgebung. Ihr sägt, fräst und schleift das Holz, das ihr euch aus einer kleinen Auswahl aussuchen könnt. Anschließend verbindet ihr die Teile mithilfe von Schrauben. Am Ende poliert und ölt ihr den Lautsprecher, damit er viele Jahre lang schön aussieht. Am Abend nehmt ihr nicht nur den Lautsprecher mit nach Hause, sondern habt einen ganz intensiven Tag zusammen verbracht, an den ihr euch noch viele Jahre erinnern könnt. 

Weil ja Ferien sind, kommt auch der gemütliche Teil nicht zu kurz: Ihr werdet versorgt mit Getränken, Knabbereien und zum Mittagessen gibt es eine leckere Pizza. 


Werkzeuge und Techniken:

  • Formen aussägen mit der Stichsäge
  • ggf. Formfräsungen mit der Schablone an der Oberfräse
  • Kanten runden mit der Kantenfräse
  • Raspeln, Feilen und Schleifen mit verschiedenen Handwerkzeugen
  • Ölen mit Holzöl und farbig gestalten mit Acrylfarbe
  • Zusammenbau mit dem Akkuschrauber

Für wen: Mama/Papa mit ihrem Sohn/Tochter von 10-15 Jahren, mit Freude am Werkeln und Spaß an einem gemeinsamen Tag in den Ferien
Leistung: Werkstattnutzung, Material und Verbrauchsmaterial für einen Lautsprecher pro Paar & Tischlerexpertise. Wasser&Saft, Kaffee, Snacks und Pizza

Der Ticketpreis gilt für einen Erwachsenen und ein Kind.

Im Ferienkurs Zeit mit seinem Kind verbringen: Eine wertvolle Erinnerung

Welcher Papa und welche Mama kennt das nicht: Kaum ist das Kind in den Kindergarten gekommen, da stehen auch schon die Grundschule und in Nullkommanichts die weiterführende Schule an. So schnell vergeht die Zeit, und ehe man es sich versieht ist der Familienurlaub nicht mehr wirklich angesagt.

Skizze von Dominikus für den Lautsprecher

Das wissen wird und darum wollen wir mit unserem Ferienkurs ein ganz besonderes Erlebnis schaffen, an das sich alle noch viele Jahre erinnern können: Für Kinder zwischen 10 und 15 Jahren und ein Elternteil bieten wir bei Dominikus in Overath einen Ferienkurstag an. Gemeinsam baut jedes Eltern-Kind-Team einen Lautsprecher für ein Smartphone. Der zusätzliche Körper verstärkt den Ton, ganz ohne Kabel.

Wertvolle Erinnerungen schaffen

Mit vielen Pausen bleibt auch genug Zeit, das gemeinsame Erschaffen zu genießen. Verbring wertvoll und sinnvoll genutzte Zeit zusammen, seid einen Tag lang offline und arbeitet mit euren Händen. Der Kurs ist so angelegt, dass ihr so viel wie möglich gemeinsam schaffen könnt und trotzdem Zeit für Gespräche ist. Dominikus, der selbst zwei Kinder hat, weiß, wie wichtig die gemeinsame Zeit ist.

Weil ja schließlich Ferien sind, gibt es ein paar Naschereien und mittags essen alle zusammen…was wohl…natürlich Pizza 🍕!

Ein Tag bei Tagewerk, der lange in eurer Erinnerung bleiben wird! Wir freuen uns auf euch!

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Wo gedrechselt wird, fallen (lockige) Späne

Wir sind schon ganz aufgeregt! Im Spätsommer können wir euch einen neuen Kursort präsentieren. Noch wollen wir nicht zu viel verraten – die Werkstatt-Türe öffnen wir im September für euch. Unser neuer Partner ist jetzt erst einmal in den Sommerferien, denn in seinem Bundesland haben sie schon begonnen.

Was wir schon erzählen können: Boris 🖤Holz genau so wie wir, und hat es in seiner beruflichen Laufbahn schon in allen Arten verarbeitet. Seine Kurse bietet er in einem Kulturhof an. Gefunden haben wir uns über das Netzwerk – und wie so oft kannte jemand einen, der wiederum jemanden kennt.

In den nächsten Wochen arbeiten wir jetzt das Angebot aus; schaut demnächst einfach mal wieder vorbei. Wir freuen uns!

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Eichentisch bauen

Wimg_8883-bearbeitetir haben mal wieder einen Eichentisch gebaut. Diesmal sind wir mit sägerauhen unbesäumten Eichenbohlen gestartet. Natürlich ersparen wir uns viel Zeit, wenn wir die Eichenbohlen schon gehobelt gekauft hätten, aber wir lieben die Herausforderung 🙂 und wollen Tische bauen mit Werkzeugen, die in einer Hobbywerkstatt vorhanden sind. Wichtig ist natürlich, dass das Holz gut getrocknet und damit bereit für die Verarbeitung ist.

Bretter sägen

Nun hieß es also mit Handmaschinen img_8902-bearbeitetaus den Bohlen einen Eichentisch zu bauen. Dazu haben mussten nun die Tauchkreissägen mit Führungsschienen herhalten und bei 5 cm dicken Bohlen ganz schön kämpfen. Wir haben die Eiche in 14 cm breite Bretter gesägt. Sauber angezeichnet und mit den Führungsschienen geht dies sehr akkurat und ersetzt damit ausreichend gut die Formatkreissäge. Wir nutzen dabei sehr gern unsere Dewalt Säge bzw. unsere neueste Anschaffung von Bosch PT.

Verleimen

img_8937-bearbeitetNun ging es an das Verleimen. Ohne Abrichthobel ist einmal mehr ein wenig Puzzleorbeit gefragt, um die Bohlen richtig aneinander zu bekommen. Außerdem haben wir versucht bestmöglich die Verleimregeln zu beachten also Splintholz mit Sprintholz und Kernholz mit Kernholz und die dann jeweils noch versetzt. Dann mussten unsere Leimboys herhalten und mit Pinseln haben wir beidseitig Weißleim aufgetragen (wir verwenden Ponal). Anschließend kann es gar nicht genug Zwingen gimg_8944-bearbeiteteben. Mit Zulagen (kleinen Holzstücken zwischen Zwinge und zukünftigen Tisch) und den Zwingen werden nun die Bohlen aneinander gepresst. Da es in der Tischlerei recht kalt war, dauert das Trocknen länger als gedacht und erst nach 4 Stunden haben wir uns getraut die Zwingen zu lösen.

 

Hobeln und Schleifen

Nun gings ums Hobel und Schleifen. Wir haben dazu einen elektrischen Handhobel verwendet. Zugegebenermaßen nicht so schön, wie die guten alten Handhobel, aber doch eine Zeitersparnis. Anschließend und viele Hobelspäne später haben wir dann angefangen mit dem Schleifen bis zu einer Körnung von 240.

Gratleiste

Für die Stabilität des Tisches ist eine Gratleiste sehr hilfreich. img_8973Diese stabilisiert den Tisch in der Form, dass die Tischplatte sich nicht verziehen aber gleichzeitig das Holz arbeiten kann. Die ganz feine Art ist eine „eingenutete“ Gratleiste. Hierfür fehlte uns aber die Zeit. Daher haben wir uns für eine geschraubte Gratleiste entschieden. Ein ganz gutes Video über diese Art der Gratulierten findet ihr hier. Wir wir haben keine Langlochbohrung vorgenommen, sondern einfach die Löcher deutlich größer gebohrt als die Schrauben und mit Unterlegscheiben gearbeitet.

Tischplatte fertig, hurra

img_9002-bearbeitetNach 11 Stunden Arbeit ist die Platte nun tatsächlich fertig. Als Beine haben wir und für sehr einfache Stahlbeine entschieden wie z.B. die hier. Die Kombination aus rustikaler Eiche und dem Stahl gefällt uns einfach gut. Und nun gilt es noch die Tischplatte zu ölen. Wir haben diesmal ein Hartwachsöl genommen, weil es uns sowohl von Farbe als auch von der Verarbeitung zusagt. Genauso geht natürlich auch z.B. Leinölfirnis (beachtet hier die Gefahr der Selbstentzündung der Tücher). Jedes Mal wieder einfach ein tolles Gefühl, wenn die Maserung des Holzes richtig in Erscheinung tritt. Nun muss der Tisch nur noch ins Wonzimmer transportiert werden.

Und hier das Endergebnis im Wohnzimmer